Solidaritätspreis 14/15 :: Presseartikel

» Hünxerin engagiert sich für Flüchtlinge

» Übergabe des Solidaritätspreises der freddy fischer stiftung und der NRZ im Landtag

» Ausgezeichnete Hilfe für die Schwächsten

» games&business: Solidaritätspreis 2014/2015 verliehen

» Eva Danner als ehrenamtliche Flüchtlingshelferin mit dem 3. Platz des Solidaritätspreises ausgezeichnet

» Der FC Stoppenberg bekommt heute eine Auszeichnung für seine Flüchtlingshilfe.

» Intensive Diskussionen und verdiente Sieger

» Solidaritätspreis Flüchtlingshilfe der NRZ und der Freddy-Fischer-Stiftung: Die Gewinner stehen fest

» Ruhrorter überzeugte die Jury

» Solidaritätspreis der NRZ und der Freddy-Fischer-Stiftung für den FC Stoppenberg

» Bewerbungsfrist bis 31. März verlängert
» Wie Flüchtlingskinder in der Region unterrichtet werden
» ES IST ZEIT AN BESONDERE MENSCHEN ZU DENKEN
» Solidarität wird belohnt
» Solidarisch mit Flüchtlingen
» NRZ vergibt Solidaritätspreis
» NRZ zeichnet engagierte Bürger aus
» NRZ und Freddy Fischer Stiftung würdigen das Ehrenamt

» freddy fischer stiftung unterstützt Flüchtlingshilfe
» Ehrenamt wird gewürdigt

» Reinhard Wiesemann und das unperfekthaus unterstützen mit einem Sonderpreis...

» Hayat Ketfi ist die gute Seele für Flüchtlinge
» Janina Quanz - Lernen mit den Kindern aus Aleppo

» Ehrung für WIM angeregt
» Sigrid Culemann und Hildegard Laskowski - Ein großes Herz für Flüchtlinge in Oberhausen

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Preisträger des Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ zu Gast beim Bürgermeister der Stadt Moers

Der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer hat am 24.08.2015 die Moerser Preisträger des Solidaritätspreises gewürdigt. Mit dabei waren Vertreter von Der Bunte Tisch Moers e.V. und des Berufskolleg für Technik Moers.

Viele Menschen haben sich bereits auf den Weg gemacht, anderen zu helfen und Moers zu einer "sozialen Stadt" zu machen. Gemeinsam mit dem Bürgermeister wurde darüber diskutiert, wie diese Bewegung noch vorangetrieben werden kann. Ein toller Austausch, für den sich die Stiftung bei allen Beteiligten bedankt.

Preisträger des Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ zu Gast beim Oberbürgermeister und Bürgermeister der Stadt Essen

Oberbürgermeister Reinhard Paß und Bürgermeister Rudi Jelinek empfingen am 27.07.2015 die Essener Preisträger des Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ im Rathaus.

Oberbürgermeister Reinhard Paß würdigte den 1. FC Stoppenberg mit seinen Vertretern (1. Preis) für Integration im Sportbereich mit einer eigenen Flüchtlingsmannschaft (1. Spiel am 09.08.2015 um 11.00h am Hallo) und Janina Quanz (3. Preis) für Hausaufgabenhilfe bei Flüchtlingskindern. Janina ist selber erst 15 Jahre alt und beweist, dass auch ganz junge Menschen helfen können. Bei einem Imbiss in den schönen Räumlichkeiten der 22. Etage des Rathauses kam es noch einmal zu einem regen Gedankenaustausch zwischen Politik, Preisträgern und dem Stiftungs- und Solidaritätspreisteam. Die Stiftung bedankt sich bei Reinhard Paß und Rudi Jelinek für die Einladung, ihre Zeit und die Würdigung dieser selbstlosen und von Herzen kommenden Arbeit der ehrenamtlichen Bürger der Stadt Essen.

Der Solidaritätspreis der NRZ und der freddy fischer stiftung 2014/2015 - Ehrenamt Flüchtlingshilfe

ES IST AN DER ZEIT, AN BESONDERE MENSCHEN ZU DENKEN!

MITGEFÜHL :: LIEBE :: SOLIDARITÄT

Unvergesslich eindrucksvoll, emotional und ereignisreich war die Preisverleihung unseres Solidaritätspreises der freddy fischer stiftung und der NRZ am 24. Juni 2015 im Landtag von Düsseldorf.

» Hilfe für die Schwächsten - freddy fischer stiftung und NRZ zeichnen Engagement für Flüchtlinge aus (Artikel aus der NRZ, 25. Juni 2015, von Felix zur Nieden)


Nach einer kurzen Begrüßung durch Freddy Fischer und Peter Toussaint (Mitglied der NRZ-Chefredaktion) erwartete die sieben Preisträger und deren Gäste ein Rundgang durch das Parlament, dem ein Besuch auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals folgte.

Trotz ihres vollen Terminkalenders hat es sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht nehmen lassen, den Preisträgern persönlich ihre Wertschätzung entgegen zu bringen. Im Saal der Landespressekonferenz folgte die Übergabe der Preise.

Die ersten beiden Preisträger, FC STOPPENBERG e.V., ESSEN und das THEATERKOLLEKTIV RUHRORTER, MÜLHEIM/RUHR haben ihre Preise aus der Hand unseres Ministers für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider, MdL erhalten, der die Preisverleihung durch seine Anwesenheit und sein Interesse an allen Projekten und Ehrenamtlern bereichert hat.

Der 3. Preis ging gemeinsam an die beiden engagierten Flüchtlingshelferinnen JANINA QUANZ und EVA DANNER. So unterschiedlich die beiden Ehrenamtlerinnen auch tätig sind, so sehr ähneln sie sich in ihrem überragenden Engagement, welches Freddy Fischer bei der Übergabe des Preises würdigte.

Auch HAYAT KETFI kann sich in diese Reihe der außerordenlich engagierten ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen einreihen. Aufgrund ihres herausragenden Engagements haben Ibrahim Yetim (MdL) und Freddy Fischer sie mit einem Sonderpreis bedacht.

Das Unperfekthaus und das Linuxhotel –als Stifter zwei weiterer Sonderpreise– wurden vertreten durch ihre Gründer Reinhard Wiesemann und Ingo Wichmann. Überreicht haben sie die Preise an das BERUFSKOLLEG FÜR TECHNIK IN MOERS und an den VIA-BUNDESVERBAND FÜR INTERKULTURELLE ARBEIT, DUISBURG.

MITGEFÜHL UND LIEBE – Worte, die für unsere Preisträgern nicht bloß Worte sind, sondern echte Werte und erlebbare Taten. Freddy Fischer hat in seinen abschließenden Worten herausgestellt, welche Bedeutung dem Ehrenamt als sozialer Klebstoff unserer Gesellschaft beikommt.

Die Menschen, die in Düsseldorf zusammengekommen sind, sind diesbezüglich wahre Vorbilder. Alle zeichnen sich durch unglaubliches Engagement und zugleich durch eine selbstlose Zurückhaltung aus. Mit viel Respekt und gegenseitiger Wertschätzung sind sich die Preisträger untereinander begegnet.

Nach dem festlichen Teil der Preisverleihung hatten die Preisträger, die Jury und das Stiftungs- und Solidaritätspreisteam bei einem Imbiss die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Austausch. Eine heterogene Runde mit Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit sehr unterschiedlichen Herzensprojekten. Sie haben jedoch unglaublich viel gemeinsam:

Solidarität, Liebe und Mitgefühl!

1. Platz - Preisgeld  € 4.000,-

FC STOPPENBERG e.V., ESSEN

Am Sportpark des FC Stoppenberg „Am Hallo“ kommt wöchentlich eine Weltauswahl an Spielern unterschiedlichster Herkunftsländer und mit verschiedensten Sprachkenntnissen zusammen. Auf dem Platz selbst wird allerdings nur eine Sprache gesprochen: Fußball! Denn beim FC Stoppenberg wird Integration gelebt und als selbstverständlich betrachtet. Mit Begeisterung treiben interessierte Flüchtlinge und die 1. Seniorenmannschaft des FC Stoppenberg gemeinsam Sport. Das Fußballtraining wird geleitet von Guillit Komba Okalo und Eddy Okumba Okalo. Beide Trainer spielen selbst in der 1. Mannschaft und sind vor rd. 18 Jahren aus dem ehemaligen Zaire und jetzigen Kongo geflohen. Neu und fremd in Deutschland, haben sie damals im Fußballsport Gemeinschaft erlebt und auf dem Fußballplatz für eine Weile ihre Sorgen vergessen können. Jetzt geben sie ihre eigenen Erfahrungen an die heutigen Flüchtlinge weiter und sie helfen ihnen dabei, einige Stolpersteine aus dem nicht immer leichten Weg zu räumen. Vereinsvorsitzender Thomas Spitz und seine Vorstandskollegen des FC Stoppenberg möchten mit ihrer Aktion den geflohenen Menschen helfen und zugleich Vorbild für andere Vereine sein.
fcstoppenberg.de
facebook.com/pages/Fc-Stoppenberg-eV/104491759642067

2. Platz - Preisgeld  € 2.000,-

THEATERKOLLEKTIV RUHRORTER, MÜLHEIM/RUHR
mit Unterstützung des Theaters an der Ruhr

Das Team rund um Adem Köstereli, Wanja van Suntum und Jonas Leonhard Tinius realisiert am Theater an der Ruhr unter dem Titel „RUHRORTER“ ein dreiteiliges  Theater- und Kunstprojekt gemeinsam mit Flüchtlingen und Asylsuchenden. Der Name RUHRORTER bezieht sich auf die Probebühne in einem Gewerbegebäude an der Ruhrorter Straße, das zuvor auch als Asylbewerberheim genutzt wurde und den Mittelpunkt des künstlerischen Konzepts bildet. Die Flüchtlinge zeigen in beeindruckenden Bildern verschiedenste Situationen und Empfindungen aus ihrem Leben und erreichen – auch bedingt durch den jeweiligen Spielort– eine besondere Intensität beim Zuschauer. In ihrer Trilogie – bestehend aus „Ein Stück von mir“, „Zwei Himmel/Palimpsest“ und „Und die Nacht meines Anfangs“ stehen die Flüchtlinge als Akteure stets im Mittelpunkt. Während des Theaterspiels können sie die Passivität ablegen, dem Publikum ihre Talente und Fähigkeiten, aber auch ihre Gefühlswelt zeigen und sie werden durch ihre künstlerische Arbeit als wertvoller Teil unserer Gesellschaft wahrgenommen. Die Bewerbung von RUHRORTER wurde unterstützt durch: Die Grünen, Mülheim, Mülheimer Initiative für Toleranz, Mülheimer Flüchtlingsrat, Evangelischer Kirchenkreis, Oberhausen, Evangelischer Kirchenkreis, Mülheim, Stadt Mülheim (Ulrich Ernst, Beigeordneter)
http://www.ruhrorter.com
https://www.facebook.com/ruhrorterprojekt

3. Platz - Preisgeld  jeweils € 500

EVA DANNER, HÜNXE UND JANINA QUANZ, ESSEN

Eva Danner
Ihre Arbeit als Flüchtlingshelferin begann Eva Danner zunächst über Facebook. Dort hat sie zu Sachspenden für Flüchtlinge aufgerufen und diese anschließend an Hilfsbedürftige in den Flüchtlingsheimen verteilt. Aus diesem anfänglichen Engagement ist bald darauf eine ganze Kleiderkammer entstanden, die Eva Danner mit mehreren Helferinnen im Keller des alten Kindergartens betreibt. Zudem steht sie den Flüchtlingen regelmäßig als Ansprechpartnerin und Übersetzerin zu Verfügung und begleitet sie bei Behördengängen. Anfang Februar hat Eva Danner einen Asylbewerber unentgeltlich bei sich zu Hause aufgenommen. Frau Danner wurde durch die Frauen Union Hünxe für den Solidaritätspreis vorgeschlagen.
http://www.fu-huenxe.de/2015/03/14/jahreshauptversammlung-am-09-03-2015-mit-eva-danner

 

Janina Quanz
Janina ist eine 15jährige Schülerin des Goethegymnasiums in Essen. Sie ist vielseitig engagiert, sie trainiert eine Handballmannschaft und ist Mittelstufensprecherin in ihrer Schule. Janina betreut in ihrer Freizeit zwei Flüchtlingskinder im Asylantenheim in der ehemalige Hatzper Schule in Essen Haarzopf. Sie gibt ihnen Deutschunterricht und spielt mit ihnen. Die beiden von Janina betreuten Kinder sind sehr fleißig und machen tolle Fortschritte. Janina hat mit und für die Kinder ein Memory gebastelt, damit sie Wörter und Bilder besser miteinander verknüpfen können. Da wundert es nicht, dass den Kindern der Unterricht bei Janina viel besser gefällt als der in der Schule. Janina Quanz wurde von Frau Frauke Demmer vorgeschlagen.
Beitrag der WDR-Lokalzeit Ruhr über Janina Quanz

Sonderpreis der freddy fischer stiftung € 500,-

HAYAT KETFI, MOERS

Die 30jährige Sozialpädagogin Hayat Ketfi ist in Moers die gute Seele für Flüchtlinge. Seit 2010 gehört sie zum Team des Bunten Tisch Moers e.V. und ist dort erste Ansprechpartnerin für die Flüchtlinge. Sie dient ihnen nicht nur als Übersetzerin und Beraterin sondern oft auch als Kummerkasten. Zudem bekleidet sie das Amt der Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Moers. Obwohl Hayat Ketfi von ihren derzeit rd. 60 Wochenstunden nur etwa die Hälfte vergütet bekommt, findet sie ihr eigenes Engagement völlig selbstverständlich. Täglich kommen neue geflohene Menschen in Moers an, für die sie Verantwortung übernimmt und denen sie nahezu rund um die Uhr zu Verfügung steht. Da sich Hayat Ketfi immer wieder selbst vergisst, erhält sie einen Sonderpreis für ihr überragendes Engagement und wird von der freddy fischer stiftung in Urlaub geschickt.Hayat Ketfi wurde durch den Bunten Tisch Moers vorgeschlagen und die Bewerbung wurde unterstützt durch StD’ Gunthild Porteous-Schwier.
www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/hayat-ketfi-ist-die-gute-seele-fuer-fluechtlinge-id10240620.html

Sonderpeis des Unperfekthauses
€ 2.500,-

BERUFSKOLLEG FÜR TECHNIK IN MOERS (BKTM)

Das Berufskolleg für Technik in Moers – rund um seinen Schulleiter Josef Nießen, den Stellvertreter Peter Dischhäuser und die Integrationsbeauftragte Anna Kreik – hat auf vorbildliche Art und Weise gezeigt, wie gut Integration funktionieren kann und welche Vorteile eine gelungene Integration nicht nur für die Flüchtlinge selbst, sondern auch für den Rest unserer Gesellschaft mit sich bringen kann. Durch die unbürokratische Aufnahme von nicht mehr schulpflichtigen Flüchtlingen als „Gastschüler“ hat das BKTM jungen Menschen aus Syrien einen Zugang zu Bildung ermöglicht. Zugleich wurden durch das beherzte und engagierte Handeln auf allen Seiten Vorurteile abgebaut und den deutschen Schülern konnte vor Augen geführt werden, dass Bildung ein wertvolles und nicht immer selbstverständliches Gut ist. Für das kommende Schuljahr wurde inzwischen die Genehmigung der Einrichtung einer internationalen Förderklasse bei der Bezirksregierung erwirkt. Das BKTM arbeitet bei seinen Flüchtlingsprojekten mit dem Bunten Tisch Moers zusammen.
http://www.bk-technik-moers.de
http://www.derwesten.de/nrz/staedte/nachrichten-aus-moers-kamp-lintfort-neukirchen-vluyn-rheurdt-und-issum/den-schluessel-in-die-hand-nehmen-id10407162.html
Beitrag der WDR-Lokalzeit Duisburg über das Projekt mit der Handwerkskammer

Sonderpeis des Linuxhotels  € 1.000

VIA-BUNDESVERBAND FÜR INTERKULTURELLE ARBEIT, DUISBURG

Der VIA-Bundesverband ist ein Dachverband für Gruppen, Einrichtungen und Vereine, die in der Migranten-, Aussiedler- und Flüchtlingsarbeit aktiv sind.  Das Team um Geschäftsführer Heinz Soremsky hat vor dem Hintergrund der aktuellen weltpolitischen Entwicklung die Projektidee einer Deutschlandkarte „Refugees Welcome Map“ auf Basis OpenStreetMap entwickelt. Mit dieser Karte soll zum einen die überwältigende Hilfsbereitschaft der Bevölkerung für Flüchtlinge sichtbar gemacht und die Bandbreite der Aktivitäten der Zivilgesellschaft zur Flüchtlingshilfe aufgezeigt werden. Zum anderen soll die Karte einen möglichst großen praktischen Nutzwert haben und darüber informieren, wo private Helfer ehrenamtlich mitarbeiten können, wo noch Kompetenzen benötigt werden und wo Hilfsbedürftige Unterstützung erhalten können. Außerdem hilft die Karte beim Vernetzen der einzelnen vielfältigen Hilfsprojekte, die sich derzeit überall neu bilden.
http://www.via-bund.de
https://www.betterplace.org/de/projects/26074-refugees-welcome-map

#photosbykawai

Die Jury: (von links nach rechts): Ibrahim Yetim, NRW-Landtagsabgeordneter (SPD),
Manfred Lachniet (Chefredakteur der NRZ),
Stephan Heuser (Sparkasse), Thomas Kufen, NRW-Landtagsabgeordneter (CDU), Reinhard Wiesemann (Gründer Unperfekthaus Essen),
Freddy Fischer (Gründer der freddy fischer stiftung)

Freddy Fischer, Gründer der freddy fischer stiftung

„Wir zeichnen Menschen und Organisationen aus, die Flüchtlingen ehrenamtlich zur Seite stehen und so dabei helfen, eine der größten Heraus­forderungen unserer Zeit zu bewältigen. Solidarität und Mitgefühl sind der soziale Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammen hält und sie menschlich und lebenswert macht. Die Region an Rhein und Ruhr lebt von jeher Integration, die kulturelle Vielfältigkeit ist ihre Wurzel. Unser Solidaritätspreis soll all diejenigen ehren, die sich dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe stellen und möglichst viele Menschen dazu motivieren, sich ebenfalls ehrenamtlich in diesem Bereich zu engagieren.“

Manfred Lachniet, Chefredakteur der NRZ

„Die NRZ ist die wichtige soziale Stimme an Rhein und Ruhr. Wir setzen uns als meinungsstarkes Medium nicht nur in Wort und Bild für eine gerechtere Gesellschaft ein, sondern wir handeln auch danach. Unter unserem Dach wurde der Verein „Klartext für Kinder“ gegründet, der ganz gezielt und erfolgreich bedürftigen Kindern und Familien in unserer Nachbarschaft hilft. Außerdem unterstützt die NRZ seit Jahren den „Tag der Begegnung“ des Landschaftsverbandes Rheinland, gemeinsam mit der freddy fischer stiftung loben wir nun zum dritten Mal den Solidaritätspreis aus. Das aktuelle Thema hat viele Facetten und berührt uns sehr. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.“

Ibrahim Yetim, NRW-Landtagsabgeordneter (SPD)

„Für die Flüchtlingshilfe bildet das Ehrenamt eine zentrale Stütze. Ohne den freiwilligen Einsatz vieler engagierter Personen würde die Flüchtlingsarbeit nicht funktionieren, gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge und der hiesigen Willkommenskultur. Der Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung ist somit ein richtiges Signal für die Anerkennung ehrenamtlicher Leistung und honoriert ihr Engagement.“

Thomas Kufen, NRW-Landtagsabgeordneter (CDU)

„Flüchtlinge können sich bei uns im Ruhrgebiet auf Menschlichkeit, Sicherheit und Unversehrtheit verlassen. Damit das Tag für Tag eingelöst werden kann, müssen viele Vereine, Verbände, Behörden, Institutionen und Einzelpersonen, sowohl hauptamtlich, als auch ehrenamtlich mit anpacken. Der freddy fischer stiftung und der NRZ gefällt das. Das finde ich richtig gut.“

Christoph Metzelder, ehemaliger Fußball-Nationalspieler

„Weltweit sind junge Menschen von Armut und politischer Verfolgung bedroht und manche suchen Zuflucht in Deutschland. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund ist und bleibt ein zentrales Zukunftsthema. Ehrenamtler, die mit großem bürgerschaftlichem Engagement insbesondere auch Kindern helfen, damit sie in Deutschland Fuß fassen, die Sprache erlernen und einen Schulabschluss machen können, verdienen höchste Anerkennung für ihren tollen Einsatz. Daher unterstütze ich persönlich den Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ.“

Reinhard Wiesemann, Gründer Unperfekthaus Essen, Sonderpreis

„Das Unperfekthaus lobt für den Solidaritätspreis einen Sonderpreis in Höhe von 2500€ aus. Diesen Preis soll eine Firma oder ein Freiberufler erhalten, die/der die Flüchtlingssituation nutzen, um für heutige Flüchtlinge etwas aufzubauen, das später in Geschäftskontakte münden kann. Dabei soll ausdrücklich auch das Interesse der deutschen Firma verfolgt werden, wertvolle Geschäftskontakte langfristig aufzubauen, indem sie heutigen Flüchtlingen hilft. Falls ein Unternehmen ausgezeichnet wird, kann dieses auch einen oder mehrere Mitarbeiter benennen, die das Projekt innerhalb des Unternehmens angestoßen haben und die deshalb den Preis bekommen sollen. Alternativ kann der Preis auch in Form einer Party für bis zu 50 Beteiligte im Unperfekthaus „ausgezahlt“ werden.

Beispiel: Ein deutscher Elektrohersteller kann Elektriker, die heute als Flüchtlinge bei uns sind, in seinen Produkten schulen. Wenn dann die heutigen Flüchtlinge irgendwann in ihrem Ursprungsland beim Wiederaufbau helfen, hat das deutsche Unternehmen qualifizierte Partner vor Ort und kann dank seiner heutigen Hilfe später wirtschaftlich profitieren. Und der Flüchtling profitiert ebenfalls, denn er wird top-modern ausgebildete Fachkraft und kann überall leicht einen Job finden – auch dann, wenn er in ein anderes Land auswandert. Denn die technischen Kenntnisse und die Kontakte zu dem deutschen Elektrohersteller, der ihn während der Flüchtlingsphase ausgebildet hat, nimmt er mit, egal wohin es ihn verschlägt.“

DIE FREDDY FISCHER STIFTUNG UND DER SOLIDARITÄTSPREIS

Der Solidaritätspreis wird im Jahr 2015 bereits zum dritten Mal vergeben. Er wird alle zwei Jahre ausgelobt und steht jeweils unter einem anderen Motto.