THEMENSEITE SOLIDARITÄTSPREIS
DER NRZ UND DER FREDDY FISCHER STIFTUNG

Auf der Themenseite zum Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ, finden Sie gebündelt alle Nachrichten zu einzelnen Ereignissen, Personen, Orten oder auch Organisationen. Verschaffen Sie sich einen Überblick!
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Der Solidaritätspreis der NRZ und der freddy fischer stiftung 2017

Viel Freude über ausgezeichnetes Engagement: Preisträger, Laudatoren und Teilnehmer bei der Verleihung - Foto: Volker Hartmann

NRZ, 08. Juni 2017, von Jacqueline Siepmann

Preisverleihung
Mit Solidaritätspreis ausgezeichnet - Gute Bildung für alle

An Rhein und Ruhr.   Sechs Preise für Ehrenamtler verliehen jetzt NRZ und Freddy Fischer-Stiftung und würdigten damit das Engagement für die Bildung von Kindern.
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„Alle hätten es verdient gehabt“, meint Stiftungschef Freddy Fischer. 40 Vorschläge für den diesjährigen Solidaritätspreis von freddy fischer stiftung und NRZ sind in den vergangenen Wochen eingegangen. Alle haben einen gemeinsamen Leitgedanken: Sie setzen sich für Kinder und Jugendliche ein, die es nicht einfach haben, weil sie im Elternhaus nicht so gut wie die anderen Kinder gefördert werden (können). „Ohne Bildung keine Zukunftschancen“ - das ist das Thema des 4. Solidaritätspreises.

Hatte eine schwere Wahl: die Jury zur Vergabe des Solidaritätspreises von NRZ und Freddy Fischer-Stiftung. Von links:Landtagsabgeordneter Ibrahim Yetim, Lydia Kiriakidou (Jugend- und Schulamt Kamp-Lintfort), Reinhard Wiesemann (Gründer „Unperfekthaus“, „Generationenkulthaus“), Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, NRZ-Chefredakteur Manfred Lachniet, Preis-Stifter Freddy Fischer und Arnd Brechmann (Sparkasse Essen).
Foto: Volker Hartmann

Nach einer intensiven Jury-Sitzung, deren schwierige Aufgabe NRZ-Chefredakteur Manfred Lachniet so charakterisiert: „Wir müssen Weizen von Weizen trennen“, stehen die Preisträger fest. Diese werden aber erst am 7. Juni bei einer Feierstunde in der Aussichtsetage im 22. Stock des Essener Rathauses verraten. Es wird drei Hauptpreise geben, die mit 3000, 2000 und 1000 Euro dotiert sind. Den vierten Platz teilen sich zwei Ehrenamts-Initiativen (je 500 Euro). Und dann gibt es noch eine Dankes-Urkunde, Blumen und Bücher für Marie Stangenberg aus Rheurdt: Die 80-Jährige hilft Kindern von Asylbewerbern bei den Hausaufgaben, geht als „Vorlese-Oma“ in den Kindergarten und sammelt Spenden für Aids-Waisen in Afrika.

Das sind die fünf Preisträger:

Wolfgang Dewald vom Verein „Tausche Bildung für Wohnen“ in Duisburg: An drei Vormittagen pro Woche ist Wolfgang Dewald eine Art ehrenamtlicher Lehrer. Dann bringt der 63-Jährige Flüchtlingskindern, die noch keinen Platz in der Schule haben, Grundkenntnisse der deutschen Sprache bei.

 
Essener Lesebündnis: Seit elf Jahren bemüht sich der Verein mit seinen ehrenamtlichen Unterstützern darum, Kindern und Jugendlichen Spaß an Büchern und Freude am Lesen zu vermitteln. Dazu lesen die Paten regelmäßig in Kitas und Schulen vor.


Fitkids aus Wesel: Kinder drogensüchtiger Eltern stehen oft unter großem Druck. Nach außen bemühen sie sich, den Schein zu wahren, in der Familie selbst müssen sie oft Unterstützer ihrer Eltern sein. Eine unbeschwerte Kindheit bleibt ihnen meist versagt. Hier setzt das Projekt Fitkids der Drogenhilfe Wesel an. Fitkids sorgt dafür, dass sich diese Kinder bei gemeinsamen Aktivitäten regelmäßig treffen, dass sie Hilfe bekommen bei schulischen Problemen und dass sie nachhaltig gefördert werden.

 
Medienmonster aus Essen: Viele Kinder und Jugendliche haben ein Handy, surfen im Internet, whatsappen. Über Sicherheit und Datenschutz machen sie sich oft aber keine Gedanken. Das wollen die Medienmonster ändern. Der Verein bietet in Ganztagsschulen im Essener Norden Projekte und AG’s zur Medienkompetenz an und fördert so den kreativen und sozialen Umgang mit neuen Medien.


Mentor - Die Leselernhelfer vom Niederrhein:
Mehr als 230 Leselernhelfer sind am Niederrhein zwischen Dinslaken und Wesel, zwischen Schermbeck und Xanten im Einsatz, um bei Kindern die Freude am Lesen zu wecken. Einmal wöchentlich trifft sich ein Mentor mit „seinem“ Kind, um gemeinsam zu lesen und sich über Lieblingsbücher auszutauschen.

 

Lesen Sie auch folgende Artikel aus der NRZ vom 6.5.2017:

» Fünf Preisträger und viele Gewinner
Von Jacqueline Siepmann und Peter Toussaint

» Viel Solidarität an Rhein und Ruhr
Von Peter Toussaint

ACHTUNG!!! ÄNDERUNG DER BEWERBUNGSFRIST.
EINSENDESCHLUSS VERLÄNGERT BIS ZUM 14. APRIL 2017

Jede/Jeder, der eine Person oder Organisation für preiswürdig hält, kann uns diese nennen. Man kann sich auch selbst vorschlagen, schließlich sollen die guten Beispiele zur Nachahmung anregen. Die formlose, schriftliche Bewerbung sollte möglichst detailliert das Ehrenamt beschreiben. Wer will, kann auch ein kurzes Video beifügen. Schreiben Sie bitte bis zum 15. April entweder an die NRZ-Redaktion, Seite Drei, Friedrichstraße 34-38, 45128 Essen, oder senden Sie uns eine E-Mail an seitedrei(at)nrz.de. Oder an die freddy fischer stiftung, Severinstr. 20, 45127 Essen, Mailadresse: info(at)freddyfischer-stiftung.de
Stichwort: Solidaritätspreis.

Soli-Preis, der Vierte:

2017 suchen wir wieder nach tollen Menschen, ehrenamtlichen Organisationen und engagierten Nachbarschaften an Rhein und Ruhr, die den Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ verdienen.

Was steckt hinter dem Solidaritätspreis Ehrenamt der freddy fischer stiftung und der NRZ???
Alle zwei Jahre zeichnen wir Ehrenamtler aus verschiedenen Bereichen aus. In diesem Jahr bereits zum vierten Mal. Dieses Mal sollen Ehrenamtler ausgezeichnet werden, die Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Leben im Bildungsbereich unterstützen!!!

"Was könnte wichtiger sein als die Teilhabe an der Bildung? Fleiß, Energie und der Wille zu lernen waren in unserer Region stets der Motor für den Aufstieg aus schwierigen Verhältnissen. Es ist ein Trugschluss zu meinen, dass in unserem Bildungssystem alle Kinder automatisch mitgenommen werden. Es fehlt nicht an vollmundig angekündigten Programmen der Schulpolitiker, aber in der Praxis zeigt sich nur zu oft: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Das ist das Thema unseres diesjährigen Solidaritätspreises, den wir in bewährter Partnerschaft mit der Freddy Fischer Stiftung ausloben. Das steht auch unserer Zeitung gut zu Gesicht. Die NRZ ist die wichtige soziale Stimme an Rhein und Ruhr. Wir werden in den kommenden Wochen nun viele Artikel über Bürgerinnen und Bürger schreiben, die sich für Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Wir freuen uns auf weitere spannende Vorschläge."
Manfred Lachniet, Chefredakteur der NRZ

Manfred Lachniet und Freddy Fischer (Foto © C. Chugo)

"Ehrenamt in unserem Land ist der soziale Klebstoff der unsere Gesellschaft zusammen hält! Im Ehrenamt arbeiten heißt, sich für das Wohl anderer Menschen einzusetzen ohne eigenen Nutzen. Das ist Mitgefühl, das wir unseren Mitmenschen entgegenbringen. Es ist etwas ganz besonderes. Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass viele das Gefühl haben, dass unsere Gesellschaft kalt ist bzw. die Gefühlskälte im Umgang mit unseren Mitmenschen zunimmt. Wenn man im sozialen Bereich arbeitet, sieht man, dass unsere Umgebung stark von Ehrenamtlern begleitet und gestaltet wird. Ehrenamtler machen ganz einfach was gegen das Leid in unserer Welt, ohne Eigennutz. Das ist für mich die höchste Form von gelebtem Mitgefühl. Diese Menschen wollen wir ehren und dadurch, dass wir ihre Geschichte erzählen, andere auffordern, das Ehrenamt zu unterstützen bzw. selber tätig zu werden!"
Mit einem herzlichen Glück auf
Freddy Fischer

Nach besonderem ehrenamtlichem Engagement allgemein bei der allerersten Ausschreibung im Jahr 2011, Ehrenamt im Sport 2013 und Engagement in der Flüchtlingshilfe 2015 widmen wir uns wieder einem hochaktuellen Thema: Der Solidaritätspreis richtet sich an Organisationen und Menschen, die sich intensiv und nachhaltig für die Bildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen  an Rhein und Ruhr einsetzen.

Denn viel zu viele Kinder aus bedürftigen Familien verlieren den Anschluss, weil sie erforderliche Materialien nicht kaufen können, keine Chance auf Nachhilfe haben, den Ausstattungsansprüchen von Gymnasien nicht gerecht werden. Dort, wo Politik an ihre Grenzen stößt, übernehmen in NRW tausende von ehrenamtlichen Helfern, die sich auf unterschiedlichste Art und Weise aufopferungsvoll um diese Kinder kümmern. Oft im Verborgenen, aber wirksam. Diese Menschen und Organisationen suchen wir.
Mitmachen leicht gemacht: Jeder, der eine Person oder Organisation für preiswürdig hält, kann diese vorschlagen und eine Bewerbung verfassen. Natürlich können sich Organisationen und Einzelpersonen auch selbst vorschlagen. Die Bewerbung kann formlos schriftlich vorgenommen werden und muss so detailliert wie möglich Umfang und Inhalt des Ehrenamtes beschreiben. Sollte es bereits Zeitungsausschnitte über den Bewerber geben, sind diese beizulegen. Wer sich ein bisschen Mühe geben möchte, kann auch ein kleines Video über den Ehrenamtler und sein Wirken drehen. Das sollte zwischen einer und zwei Minuten lang sein und kann ganz einfach mit einer Handykamera aufgenommen werden. So präsentieren sich die Bewerber auch wirksam im Netz auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite "Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung und der NRZ".

Dotiert ist der Preis wieder mit mindestens 7000 Euro, Paten des Preises 2017 sind Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen und der Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim.

Die Bewerbungen sind zu richten an die:
freddy fischer stiftung, Severinstraße 20, 45127 Essen oder an die jeweilige NRZ-Lokalredaktion in ihrer Heimatstadt, die die Bewerbung dann zur Stiftung weiterleitet.
Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017

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Presseartikel

NRZ, 27.01.2017, von Jacqueline Siepmann
Wissen macht Kinder stark – neue Runde für Solidaritätspreis
» Artikel lesen

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lokalkompass, 29.01.2017
Was steckt hinter dem Solidaritätspreis Ehrenamt der freddy fischer stiftung und der NRZ?
Alle zwei Jahre zeichnen wir Ehrenamtler aus verschiedenen Bereichen aus. In diesem Jahr bereits zum vierten Mal. » Artikel lesen

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lokalkompass, 08.02.2017
SOLIDARITÄTSPREIS 2017 ::: FREDDY FISCHER STIFTUNG & NRZ
Unser Schirmherr und Jurymitglied Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen » Artikel lesen

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Westfälische Rundschau, 08.02.2017
Bewerben für den mit 7000 Euro dotierten Solidaritätspreis
Die NRZ und die gemeinnützige freddy fischer stiftung schreiben zum vierten Mal den Solidaritätspreis aus. » Artikel lesen

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AutomatenMarkt, 13.02.2017
Bewerbungen für den Solidaritätspreis der freddy fischer stiftung willkommen!
Der Solidaritätspreis 2017 der freddy fischer stiftung und der NRZ ("Neue Ruhr Zeitung") richtet sich erneut an Organisationen und Menschen, die sich intensiv und nachhaltig für die Bildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen an Rhein und Ruhr einsetzen.
» Artikel lesen

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games&business, 14.02.2017, Soziales Engagement
freddy fischer stiftung: Solidaritätspreis
Zum 4. Mal schreibt die freddy fischer stiftung mit der Zeitung NRZ einen Preis für Ehrenamtler aus. 2017 für diejenigen, die sich für Teilhabe an Bildung engagieren.
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Westfalenpost, 17.02.2017
Das Frauenzimmer in Neukirchen-Vluyn ist ein wichtiger Ort
Neukirchen-Vluyn.  Solidaritätspreis von Freddy-Fischer-Stiftung und NRZ: Zweimal wöchentlich treffen sich Ehrenamtlerinnen und Flüchtlingsfrauen im Frauenzimmer.
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WAZ, 17.02.2017, von Kathrin Hettrich
Die Bürgerhilfe Gerresheim kämpft gegen Kinderarmut
Einkleidungsaktionen, Gutscheine und Trainingsanzüge: Der gemeinnützige Düsseldorfer Verein engagiert sich für Kinder aus armen Verhältnissen.
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NRZ, 20.02.2017, von Jacqueline Siepmann
Freddy Fischer im Porträt: Ein An-Stifter sozialer Projekte
2008 gründete Freddy Fischer eine Stiftung, um Kindern und Jugendlichen zu helfen. Jetzt lobt er mit der NRZ wieder den Solidaritätspreis aus.
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WAZ, 16.03.2017, SOLIDARITÄTSPREIS
Kinderbetreuer: „voll nett und nie genervt“
Ehrenamtler im offenen Ganztag an der Overbergschule in Oberhausen. Elisabeth Ohlgart und Heinz Müting geben ihr Wissen an den Nachwuchs weiter.
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WAZ, 20.03.2017, SOLIDARITÄTSPREIS
Ein Preis für Ehrenamtler, die sich für Kinder stark machen
AN RHEIN UND RUHR. Ein Preis für Ehrenamtler, die sich für Kinder stark machen. NRZ und Freddy-Fischer-Stiftung loben wieder den Solidaritätspreis aus. Diesmal würdigen wir Freiwillige, die sich für Bildungsprojekte einsetzen
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Startschuss für den 4. Solidaritätspreis der NRZ und der freddy fischer stiftung

Gut, dass es die Ehrenamtlichen gibt! NRZ und freddy fischer stiftung verleihen in diesem Jahr zum vierten Mal den Solidaritätspreis. Diesmal geht's um Leute, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen beim Lernen helfen, damit sie in unserem Bildungssystem nicht abgehängt werden.

Am 08. Januar gab's das Auftakttreffen zur Vorbereitung in der NRZ-Redaktion mit (v.l.) Redaktions-Chef Matthias Alfringhaus, Michael Paßon (Verein Klartext für Kinder), NRZ-Reporterin Jacqueline Siepmann, Peter Toussaint von der Chefredaktion und Stifter Freddy Fischer.

Der Solidaritätspreis wurde 2011 zum ersten Mal verliehen. Er wird alle zwei Jahre ausgelobt und steht jeweils unter einem anderen Motto.