CACTUS JUNGES THEATER

Die freddy fischer stiftung und Road Stop Münster unterstützen Cactus Junges Theater. Seit 1992 leistet Cactus Junges Theater Theaterarbeit mit Jugendlichen unter professionellen Rahmenbedingungen. Die konzeptionelle und künstlerische Leitung liegt in den Händen von Barbara Kemmler (Regisseurin, Schauspielerin und erfahrene Theatermacherin) und Alban Renz (Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge). Der Trägerverein von Cactus Junges Theater ist die Jugendtheaterwerkstatt e.V.

Im Januar 2012 fand die Uraufführung von DIE FRAU, DIE REVEREND KREON ERSCHOSS statt. Im Februar 2014 WER ZULETZT LACHT, MACHT DAS LICHT AUS! im Pumpenhaus in Münster.

Frank Buchheister und Freddy Fischer waren bei der Premiere des Theaterstücks:

"Stück für Stück die Welt verändern ist der Leitspruch der Regisseurin Barbara Kemmler, die Cactus Junges Theater gegründet hat. Im letzten Jahrzehnt hat sich das Theater zu einem der besten Jungen Theater in Deutschland entwickelt.
Wir erlebten den Premierenabend des neuen Theaterstückes und waren total begeistert von der Schauspielerischen Leistung und der Umsetzung des Inhalts - der Integration von Jugendlichen!!!
Mit einem 9Köpfigen interkulturellen Ensemble und unter der Regie von Barbara Kemmler ist ein Unterhaltungs-Hybrid entstanden: Stand-Up Comedy und Theater. Es war ein super Abend, wir haben viel gelacht und sind nachdenklich geworden, im Hinblick auf den Zustand unserer Gesellschaft!!!! Mit einem herzlichen Glück auf für die Zukunft Cactus Junges Theater."
Frank Buchheister und Freddy Fischer

Weitere Informationen: www.cactus-theater.de

Die Frau, die Reverend Kreon erschoss

"Die Frau, die Reverend Kreon erschoss" (Probenfoto), Fotograf: Ralf Emmerich

Irgendwo auf dieser Welt. Mann lässt Frau wegen einer Jüngeren sitzen. Eine alltägliche Geschichte. Heulen und Zähneknirschen und dann.... Nicht so in Korinth. Da herrscht Aufruhr nach dem Jason seine Medea verlässt und sich dann auch noch bei Kreon, dem Schwiegervater in spe, als Sheriff verdingt. Kreon intrigant und krampig ergötzt sich mit Hasstiraden gegen Medea, die Chefin des Saloons und des Bordells und manipuliert das versoffene Cowboy-Pack. Frieden in Korinth? Weit gefehlt, die Huren werden aufständisch und mischen die Stadt auf. Lasso, Liebe, Eifersucht und ein bitteres Ende. Medea schmiedet einen finsteren Racheplan. Vergeltung bis zum Showdown.

Regisseur Alban Renz und sein 12köpfiges Mädchenensemble verpflanzen mit dieser Inszenierung die griechische Tragödie "Medea" in ein Western-Setting. Das Stück wurde während des Probenprozesses auf der Basis des antiken Stoffes von der Autorin Regina Laudage geschrieben und dramaturgisch bearbeitet.